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Ich kann sagen, dass es wirklich auch richtig gute Zeiten gibt, an denen man vergisst, was für shit Begebenheiten es gab und man konnte glauben, dass alles seinen Sinn hat, wie es einem passiert. Aber wenn man wieder so tiefe Phasen hat, wo man am Boden liegt und sich wie der letzte Dreck fühlt.. Da vergisst man schnell und leicht, das Gute im Leben...
Gestern zum Beispiel habe ich meinen tiefsten Tiefpunkt aller Zeiten erreicht:
Ich war nicht mehr ich selbst, so habe ich das Gefühl. Ich wurde vom Bösen in mir gesteuert, ich war komplett neben mir. Ich war frech und verdammt asozial und das gegenüber meinem Freund. Ich habe meinen geliebten Menschen Worte gesagt, die ich zu sonst niemandem überhaupt gesagt hätte. Es ist nicht meine Art. So kennt man mich nicht - so kenne ICH mich nicht..
Doch als wäre das nicht genug, habe ich mich elend gefühlt, nutzlos, wie ein sinnloser Gegenstand auf dieser Welt. Ich habe wohl vergessen, was ich wert bin oder ich habe eingesehen, dass ich nichts wert bin - ich habe keinen blassen Schimmer.
Ich habe mich gestern noch versucht bei meinem Schatz zu entschuldigen, aber ihn war es scheinbar nicht von Belang. Ich wollte ihm erklären, dass es mir nicht gut geht, aber er meinte nur ich, solle nicht auf so einem Emotrip kommen.. Ihm ist wohl egal wie es mir geht, was mit mir los ist und was um uns geschieht.. Er rettet mich nicht mal dann, wo ich ihm genau beschreibe, in welch einer misslichen Lage ich mich befinde.. Ich würde am Liebsten sterben. Das ist was ich mir im Augenblick wünsche, kurz und knapp - in einem Satz, einem Wort...#
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