Meine dauernden Entschuldigungen wegen dies oder das.
Sie treiben mich samt meiner ewigen Gedankengänge so langsam ins Wahnsinn.
Ich will endlich Frieden.
Oder einfach jemanden, der mich auffängt.
Mich festhaltet.
Und mich einfach durch dieses schwere Leben führt.
Vielleicht bin ich zu dumm, um das selbst hinzukriegen.
Oder es liegt an der Gesellschaft, an die ich mich nicht mehr anpassen kann.
Die Menschen wirken so kalt..
So egoistisch und gefühllos.
Wo sind die warmen Herzen?
Muss ich denn immer so lange nach ihnen suchen..
Kommt aus euren Verstecken.
Zeigt euch.
Ihr seit doch nicht die Einzigen, die so sind, wie wir nun mal sind.
Wir wollen Wärme.
Liebe.
Zuneigung.
Und Treue.
Wir wollen vertrauen können und ohne Skepsis leben können.
Wir wollen wieder wahre Liebe einfach finden können und nicht unter tausend Falschen suchen müssen.
Ich will nicht mehr verletzt werden und am Ende die Böse sein.
Ich will einfach nur lieben und geliebt werden.
Er sollte mein Leben sein.
Mein Beschützer.
Mein Ein und Alles.
Ich hätte für ihn so viel geopfert, nur um ihm zu beweisen, dass ich ihn liebe.
Er hätte es auch tun können.
Doch dann war ihm seine Ruhe viel wichtiger.
Er wollte jetzt nur noch Zeit für sich, um seine Probleme und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.
Dabei hat er mir wochenlang nichts gesagt und ich durfte mir Sorgen machen.
Nächtelang weinen.
Und ihn vermissen.
Ich hab ihm seitenlange Nachrichten geschrieben und erklärt, wie sehr ich ihn vermisse.
Doch er reagierte nie, wie ich es erwartet hätte.
Er lies mich einfach weiter allein.
Er brachte mich soweit, mich von ihm zu trennen.
Ihn zu hassen.
Doch das kann ich nicht.
Jemanden, den man liebt, den soll man nicht hassen.
Was soll ich tun?
Ich steh ihm Hier und Jetzt.
In der Vergangenheit und doch auch in der Zukunft.
Ich bin gefangen in einem kleinen Raum mit Wänden voller Sorgen und Ängste.
Voller Befürchtungen und Qualen.
Voller Verzweiflung und Elend.
Ich will mich nicht mehr.
Ich will mich nicht mehr auf dieser Welt.
In diesem Leben.
Was bringt mir das?
Ohne ihn.
Ohne meine Hoffnung.
Ohne mein Herz ?
Trotz allem gebe ich mich immer noch nicht geschlagen.
Das ist erst der Anfang.
Ich gebe nicht so leicht auf.
Ich zeige ihm und den Menschen, die nicht an mich glauben, dass ich es schaffen kann.
Dass ich ihnen überlegen werde.
Ich befreie meine Ellbogen und zeig ihnen die Faust.
Ich habe Kraft.
Nicht in den Muskel, aber ihm Herzen.
Ich werde weitermachen, bis mein Atem still steht.
Bis kein Blut mehr durch meine Adern fließt und mein Herz nicht mehr pocht.
Dieses Leben ist ein Kampf.
Ich werde siegen oder mich kämpfend in den Tod stürzen.
Aber keiner kann mich daran hindern mein Ziel zu erreichen.
Es werden nur welche an meiner Seite sein und ich an ihren.
Und wir werden uns zusammen durch dieses Leben schlagen, bis wir das haben, was wir wollten.
Keiner wird uns stoppen.
Keiner.-
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